
Verfahrensrecht
Verfahrensrechtliche Fragen betreffen Dauer, Kosten, Rechtsmittel und Verfahrensführung im Familienrecht, häufig entscheidend für das Ergebnis.
Dokumentierte Fälle zu „Verfahrensrecht"
Umgangsrecht verweigert, Zwang zur Vollmacht
Das betroffene Elternteil berichtet, dass das andere Elternteil per E‑Mail den Kontakt zu beiden Kindern mit dem 12. Lebensjahr entzogen habe: den älteren Sohn 2025 direkt nach den Sommerferien und den jüngeren Sohn 2026…
Fall lesenOLG Saarbrücken 6 UF 146/25 - Anhörung des Jugendamts bei Wohnungszuweisung mit Kindeswohlbezug
Die Entscheidung betrifft die Anhörung des Jugendamts bei einer Wohnungszuweisung mit Kindeswohlbezug. Zu dieser Entscheidung ist in der Landesdatenbank kein Leitsatz veröffentlicht.
Fall lesenOLG Zweibrücken 2 UF 62/25 - Formanforderungen an die Billigung einer außergerichtlichen Umgangsvereinbarung
Die Entscheidung betrifft die formellen Anforderungen an die familiengerichtliche Billigung einer außergerichtlich geschlossenen Umgangsvereinbarung. Zu dieser Entscheidung ist in der Landesdatenbank kein Leitsatz veröff…
Fall lesenOLG Hamburg 7 UF 51/25 - Beschwerderecht des Jugendamts
Die Entscheidung betrifft das Beschwerderecht des Jugendamts. Zu dieser Entscheidung ist in der Landesdatenbank kein Leitsatz veröffentlicht.
Fall lesenOLG Rostock 10 UF 38/25 - Unzulässige verdeckte Teilentscheidung über den Umgang
Die Entscheidung betrifft das Verfahren bei einer unzulässigen, verdeckten Teilentscheidung über die Regelung des Umgangs. Zu dieser Entscheidung ist in der Landesdatenbank kein Leitsatz veröffentlicht.
Fall lesenOLG Rostock 10 UF 19/24 - Erstreckung der Bestellung eines Verfahrensbeistands
Die Entscheidung betrifft die Frage, ob die in einem Sorgerechtsverfahren erfolgte Bestellung eines Verfahrensbeistands auf ein weiteres Verfahren erstreckt werden kann. Zu dieser Entscheidung ist in der Landesdatenbank …
Fall lesenKG Berlin 16 UF 44/24 - Beteiligtenwechsel und Ausgleichsanspruch nach Eintritt der Volljährigkeit
Der allein sorgeberechtigte Elternteil, der für das minderjährige Kind Unterhalt geltend macht, kann, wenn das Kind nach der erstinstanzlichen Entscheidung volljährig wird und das Verfahren nicht fortführen will, in zwei…
Fall lesenKG Berlin 16 UF 133/24 - Anerkennung einer ausländischen Sorgerechtsentscheidung
Die Anerkennung und Vollstreckbarerklärung einer ausländischen Sorgerechtsentscheidung setzt voraus, dass kein offensichtlicher Verstoß gegen grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien des Anerkennungsstaates vorliegt. Die…
Fall lesenOLG Celle 15 UF 246/25 - Entgegenstehender Kindeswille muss autonom gebildet sein
Zur Feststellung, ob die Gefährdung des Kindeswohls durch Schutzmaßnahmen im Heimatstaat des Kindes im Sinne von Art. 27 Abs. 3 Brüssel-IIb-Verordnung abgewendet werden kann, können die Gerichte auch die Verbindungsricht…
Fall lesenOLG Brandenburg 13 UF 3/26 - Vaterschaftsfeststellung ist nicht befristet
Der Antrag auf Feststellung der Vaterschaft ist unbefristet möglich, nur die Anfechtung unterliegt der Befristung. Auch im Statusverfahren hat das Gericht den Sachverhalt einschließlich der Fristwahrung von Amts wegen au…
Fall lesenOLG Brandenburg 13 UF 142/21 - Gehörsverstoß der ersten Instanz wirkt sich in der Beschwerdeinstanz nicht aus
Ein Gehörsverstoß der ersten Instanz kann nur unter den Voraussetzungen des § 69 Abs. 1 Satz 3 FamFG auf Antrag eines Beteiligten zur Aufhebung und Zurückverweisung führen. Ohne einen solchen Antrag wirkt sich ein erstin…
Fall lesenOLG Brandenburg 15 UF 154/25 - Scheinbeschluss ohne Verkündung beendet das Verfahren nicht
In Ehesachen muss eine Entscheidung nach § 113 Abs. 1 Satz 2 FamFG in Verbindung mit § 311 Abs. 2 ZPO verkündet werden, der Nachweis ist nur durch das Protokoll zu führen. Im entschiedenen Fall war ein unterschriebener E…
Fall lesenOLG Brandenburg 9 UF 84/25 - Kindesanhörung beim Sorgerechtsentzug steht nicht zur Disposition der Eltern
Das Amtsgericht hatte den Eltern die Personensorge entzogen und eine Ergänzungspflegschaft angeordnet, ohne die Kinder anzuhören, und dies allein mit einem Verzicht der Eltern begründet. Der Senat hob die Entscheidung au…
Fall lesenOLG Brandenburg 13 UF 150/24 - Fehlende Bestellung eines Verfahrensbeistands führt zur Zurückverweisung
Versäumt das Amtsgericht entgegen § 158 Abs. 2 Nr. 1 FamFG die Bestellung eines Verfahrensbeistands und dessen Beteiligung am Verfahren, liegt noch keine abschließende Entscheidung in der Sache vor. Wird ein notwendig zu…
Fall lesenOLG Brandenburg 13 UF 177/24 - Gemeinsame Sorge nicht im vereinfachten schriftlichen Verfahren
In den Fällen des § 1626 a Abs. 2 Satz 2 BGB darf das Gericht nur dann im schriftlichen Verfahren ohne Anhörung entscheiden, wenn der andere Elternteil keine Gründe vorträgt, die der gemeinsamen Sorge entgegenstehen könn…
Fall lesenOLG Frankfurt 6 UF 89/26 - Keine isolierte Kostenentscheidung vor Beendigung des Umgangsverfahrens
Reagieren die Eltern in einem länger andauernden und aufgrund einer Zwischenvereinbarung nicht mehr geförderten Umgangsverfahren nicht auf die Anfrage des Gerichts zur Erledigterklärung, kann mangels Beendigung des Verfa…
Fall lesenOLG Frankfurt 1 UF 21/26 - Gewöhnlicher Aufenthalt im Rückführungsverfahren nach dem HKÜ
Der Begründung eines neuen gewöhnlichen Aufenthalts in Deutschland steht nicht entgegen, dass die Eltern vor der Verlagerung des Lebensmittelpunktes eine mögliche Rückkehr in den Herkunftsstaat nach zwei bis drei Jahren …
Fall lesenOLG Frankfurt 5 UF 193/25 - Grenzsperre im Wege der einstweiligen Anordnung
Zu den Voraussetzungen des Erlasses einer auf § 1666 BGB beruhenden Grenzsperre im Wege einstweiliger Anordnung. Die Entscheidung befasst sich zugleich mit den Formanforderungen an die elektronische Übermittlung der Erkl…
Fall lesenOLG Frankfurt 6 UF 242/25 - Umgangsregelung ohne Anhörung der Kinder und des Jugendamts
Eröffnet das Familiengericht in einem Termin zum Sorgerecht, in dem kein Vertreter des Jugendamts anwesend ist, ein Umgangsverfahren und trifft sodann eine Umgangsregelung, ohne die Kinder und das Jugendamt zur Frage des…
Fall lesenOLG Frankfurt 6 UF 206/25 - Widerlegung der Dringlichkeitsvermutung in Gewaltschutzsachen
Die Vermutung der Dringlichkeit nach § 214 FamFG in Gewaltschutzsachen kann durch das eigene Verhalten des Antragstellers widerlegt werden und entfällt insbesondere dann, wenn der nicht durch eine gerichtliche Regelung g…
Fall lesenOLG Frankfurt 7 UF 102/25 - Fehlende Beschwerdebefugnis des nicht sorgeberechtigten Vaters
Sieht das Familiengericht von sorgerechtlichen Maßnahmen gegen die allein sorgeberechtigte Mutter ab, fehlt dem nicht sorgeberechtigten Vater die Beschwerdebefugnis nach § 59 Abs. 1 FamFG, jedenfalls wenn erstinstanzlich…
Fall lesenOLG Frankfurt 4 UF 119/25 - Keine Billigung eines unwirksamen Umgangsvergleichs
Die Entscheidung betrifft die gerichtliche Billigung eines Umgangsvergleichs, der unwirksam ist. Zu dieser Entscheidung ist in der Landesdatenbank kein Leitsatz veröffentlicht.
Fall lesenOLG Frankfurt 6 UF 28/25 - Beendigung einer Umgangssache zum Geschwisterumgang
In einer den Geschwisterumgang nach § 1685 Abs. 1 BGB betreffenden Umgangssache kann das Verfahren nicht durch Antragsrücknahme beendet werden. Nimmt der Umgangsberechtigte ernsthaft und endgültig Abstand von seinem Umga…
Fall lesenOLG Frankfurt 1 UF 52/25 - Unterschied zwischen persönlicher Anhörung und mündlicher Erörterung
Das FamFG unterscheidet ausdrücklich zwischen der persönlichen Anhörung der Beteiligten und der mündlichen Erörterung. Dass die Beteiligten persönlich angehört worden sind, lässt nicht zwingend auf eine durchgeführte mün…
Fall lesenOLG Frankfurt 6 UF 27/25 - Zwingende Beteiligung der Großeltern im Umgangsverfahren
Leben Kinder im Haushalt der Großeltern, sind diese in einem Verfahren betreffend den Umgang des Vaters zwingend nach § 7 Abs. 2 Nr. 1 FamFG zu beteiligen, wenn ihnen Pflichten auferlegt werden sollen, hier das Bringen u…
Fall lesenOLG Frankfurt 6 UF 18/25 - Fehlerhaft protokollierte Umgangsvereinbarung
Wird eine Vereinbarung zum Umgangsrecht nicht ordnungsgemäß protokolliert, ist auf eine Beschwerde gegen den Billigungsbeschluss nach § 156 Abs. 2 FamFG dieser antragsunabhängig aufzuheben und das Verfahren an die erste …
Fall lesenOLG Frankfurt 6 UF 229/24 - Keine Beschwerdeberechtigung bei abgelehntem Kontaktverbot gegen Dritte
Ein mitsorgeberechtigter Elternteil ist nach § 59 Abs. 1 FamFG nicht berechtigt, gegen eine von ihm angeregte, aber abgelehnte Entscheidung des Familiengerichts zur Verhängung eines Kontaktverbots gegen einen Dritten nac…
Fall lesenOLG Stuttgart 17 UF 111/26 - Anerkennung einer ausländischen Sorgerechtsentscheidung ohne Kindesanhörung
Einer Entscheidung aus einem EU-Mitgliedstaat zum Sorgerecht und zur Rückführung von Kindern ist die Anerkennung nicht allein deshalb zu versagen, weil sich das Gericht auf eine unzutreffende Norm für die internationale …
Fall lesenOLG Karlsruhe 18 UF 99/25 - Beschwerdefähigkeit der Vorprüfung im Kinderschutzverfahren
Führt das Familiengericht auf Anregung eines Beteiligten in einem Kinderschutzverfahren eine Vorprüfung nach § 166 Abs. 2 FamFG durch, ob ein Abänderungsverfahren einzuleiten ist, ist die ablehnende Entscheidung im Vorpr…
Fall lesenOLG Stuttgart 11 UF 269/25 - Kein Einsichtsrecht der Eltern in die Qualifikationsnachweise des Verfahrensbeistands
Beteiligte haben grundsätzlich kein Recht auf Einsichtnahme in Unterlagen, die ein Verfahrensbeistand dem Familiengericht zum Nachweis seiner fachlichen Eignung vorgelegt hat.
Fall lesenOLG Stuttgart 15 UF 230/25 - Ablehnung der Einleitung eines Umgangsabänderungsverfahrens
Die Einleitung eines Verfahrens auf Abänderung einer gerichtlichen Umgangsregelung kann abgelehnt werden, wenn mit der Anregung keinerlei triftige, das Kindeswohl nachhaltig berührende Gründe für die begehrte Abänderung …
Fall lesenOLG Karlsruhe 18 UF 193/25 - Widerruf der Zustimmung zur Übertragung der Alleinsorge
Die Zustimmung zur Übertragung der elterlichen Alleinsorge auf den anderen Elternteil kann auch im Beschwerdeverfahren noch wirksam widerrufen werden. Das Beschwerdegericht darf die Sache dann nach § 69 Abs. 1 Satz 2 Fam…
Fall lesenOLG Karlsruhe 18 UF 43/25 - Übertragung der Beschwerde auf den Einzelrichter in der Kindschaftssache
§ 68 Abs. 5 FamFG steht einer Übertragung der Beschwerde auf den Einzelrichter nicht entgegen, wenn zum Zeitpunkt der Entscheidung im Beschwerdeverfahren ein Entzug der elterlichen Sorge nach § 1666 BGB nicht mehr in Bet…
Fall lesenOLG Karlsruhe 18 UF 68/25 - Keine Videozuschaltung aus einem Drittstaat zur Anhörung
Einem Vater in Serbien kann ohne Zustimmung des ausländischen Staates nicht gestattet werden, von dort aus an einem Anhörungstermin in einer Kindschaftssache per Bild- und Tonübertragung teilzunehmen.
Fall lesenOLG Karlsruhe 20 UF 59/25 - Beschwerde gegen Herausgabeanordnung an den Ergänzungspfleger
Entscheidungen im Verfahren der einstweiligen Anordnung sind grundsätzlich nicht anfechtbar. Nach § 57 Satz 2 Nr. 2 FamFG besteht eine Beschwerdemöglichkeit gegen die vorläufig angeordnete Verpflichtung zur Herausgabe ei…
Fall lesenOLG Karlsruhe 5 UF 171/24 - Billigung einer teilweise nicht vollstreckbaren Umgangsvereinbarung
Der gerichtlichen Billigung einer Umgangsvereinbarung steht nicht entgegen, dass diese teilweise keinen vollstreckbaren Inhalt aufweist. Auch eine nicht vollstreckbare Umgangsvereinbarung kann das von Amts wegen geführte…
Fall lesenOLG Karlsruhe 2 UF 108/25 - Voraussetzungen einer einstweiligen Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz
Ob eine unzumutbare Belästigung im Sinne des § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b GewSchG vorliegt, hängt von einer umfassenden Bewertung nicht nur des äußerlich beobachtbaren Verhaltens ab, sondern auch der Wirkungen auf d…
Fall lesenOLG Karlsruhe 16 UF 136/24 - Keine Verpflichtung der Eltern zur Mitwirkung an der Gefährdungsermittlung des Jugendamts
Das Familiengericht trifft nach einer Anrufung des Jugendamts gemäß § 8a Abs. 2 SGB VIII auf Grundlage seiner Ermittlungspflicht eine eigenständige, verfahrensabschließende Entscheidung zum Schutz des Kindes. Ergebnis de…
Fall lesenBGH XII ZB 552/25 - Ärztliches Zeugnis ohne persönliche Untersuchung ist nicht verwertbar
Für die Genehmigung einer freiheitsentziehenden Maßnahme nach § 312 Nr. 4 FamFG muss das einzuholende ärztliche Zeugnis den Anforderungen der §§ 280 Abs. 2, 281 Abs. 2 FamFG entsprechen. Das erfordert eine persönliche Un…
Fall lesenBGH XII ZB 506/25 - Geheimhaltungsinteresse bei der Beschwer des Auskunftspflichtigen
Für die Bemessung der Beschwer eines zur Auskunft verpflichteten Beteiligten kann ein Geheimhaltungsinteresse erheblich sein. Der Rechtsmittelführer muss sein besonderes Interesse und den drohenden Nachteil substantiiert…
Fall lesenBGH XII ZB 84/26 - Vereinfachtes Unterhaltsverfahren: Beschwerde ohne zulässige Einwendungen
Erhebt der Antragsgegner gegen einen im vereinfachten Verfahren über den Unterhalt Minderjähriger ergangenen Festsetzungsbeschluss keine nach § 256 Satz 1 FamFG zulässigen Einwendungen, ist seine Beschwerde als unzulässi…
Fall lesenBGH XII ZB 618/25 - Bedingt eingelegte Beschwerde bei Verfahrenskostenhilfe
Der Senat klärt, wann eine Beschwerde unter der Bedingung der Gewährung von Verfahrenskostenhilfe eingelegt und damit unzulässig ist, in Abgrenzung zum Senatsbeschluss vom 8. Dezember 2010.
Fall lesenBGH XII ZB 160/26 - Beim falschen Gericht eingelegte Beschwerde muss weitergeleitet werden
Wird in einer Familienstreitsache die Beschwerde anstatt beim zuständigen Amtsgericht beim Beschwerdegericht eingelegt, hat das angerufene Gericht die Beschwerdeschrift im ordentlichen Geschäftsgang an das Amtsgericht we…
Fall lesenBGH XII ZB 50/25 - Beistandschaft entsteht nur beim örtlich zuständigen Jugendamt
Nur der Zugang des schriftlichen Antrags beim örtlich zuständigen Jugendamt lässt dessen Beistandschaft nach §§ 1712 ff. BGB und damit die gesetzliche Vertretungsmacht für das Kind entstehen. Dem örtlich unzuständigen Ju…
Fall lesenBGH XII ZB 609/25 - Zwangsbehandlung eines untergebrachten Kindes ohne Genehmigungsvorbehalt
Die Entscheidung der Eltern, ihr in einer Einrichtung untergebrachtes minderjähriges Kind zu medizinischen oder therapeutischen Zwecken zwangsbehandeln zu lassen, unterliegt nicht dem gesonderten Genehmigungsvorbehalt de…
Fall lesenBGH XII ZB 476/25 - Kindesanhörung bei Abänderung eines Umgangsausschlusses zwingend
Kommt im Abänderungsverfahren nach § 1696 Abs. 2 BGB die Aufrechterhaltung eines für längere Zeit oder auf Dauer angeordneten Umgangsausschlusses in Betracht, darf das Beschwerdegericht wegen § 68 Abs. 5 Nr. 2 FamFG nich…
Fall lesenparteilich und subjektiver Verlauf des Verfahrens zum Schaden des Kindes
Das betroffene Elternteil schildert, dass das andere Elternteil einen Umzug mit dem Kind plante, als das Kind 4 Jahre alt war, und ihm drei Tage zur Zustimmung setzte; nach Ablehnung begann ein anhaltender Rechtsstreit. …
Fall lesenOrdnungsmittelantrag ignoriert: Beschleunigungsrüge und Beschleunigungsbeschwerde
Das betroffene Elternteil hat einen Ordungsmittelantrag gestellt, auf den das Amtsgericht nicht binnen der Monatsfrist nach § 88 Abs. 3 FamFG reagierte. Nach einer eingereichten Beschleunigungsrüge und erneutem Ablauf ei…
Fall lesenSorgerechtsentzug, Bindungsintoleranz, Kind zum anderen Elternteil
Das betroffene Elternteil berichtet, das Kind sei nach einem Silvesterbesuch nicht zurückgekehrt; Anfang Januar habe es ein Schreiben des Gerichts wegen angeblicher Kindeswohlgefährdung mit der Einschätzung erhalten, sei…
Fall lesenKinder äußern seit über einem Jahr Veränderungswünsche, doch wird blockiert
Das betroffene Elternteil schildert vier Kinder (6–11 Jahre); seit der Trennung Anfang 2025 äußern mehrere Kinder seit über einem Jahr wiederholt den Wunsch nach erweiterter Betreuung beim betroffenen Elternteil. Beteili…
Fall lesen6 1/2 Jahre EKE Elternkindentfremdung
Das betroffene Elternteil berichtet von 6½ Jahren Eltern-Kind-Entfremdung: 2019 stellte das andere Elternteil für die älteren Kinder die Übertragung der elterlichen Sorge, die Kinder wurden aus ihrem gewohnten Umfeld ger…
Fall lesenErneuter drei-jähriger Umgangsauschluss - Trotz erheblicher Verfahrensfehler
Das betroffene Elternteil berichtet, dass das Familiengericht Bad Liebenwerda einen erneuten dreijährigen Umgangsausschluss angeordnet hat, nachdem bereits vor drei Jahren ein solcher Ausschluss verhängt worden war; die …
Fall lesenIn Obhutnahme ohne Beschluss und Begründung
Im November 2025 wurde das 10-jährige Kind während der Arbeitszeit des betroffenen Elternteils vom Jugendamt aus einer betreuten Situation in Obhut genommen. Vorab fand keine Information, Anhörung oder ein klärendes Gesp…
Fall lesenVKH bewilligt trotz Erledigungserklärung
Das betroffene Elternteil hat seit April 2025 keinen gerichtlich gebilligten Umgang mit dem gemeinsamen Kind; ein Ordnungsmittelantrag wurde im Juli 2025 gestellt und im November 2025 als erledigt erklärt. Das Amtsgerich…
Fall lesen35 Monaten Entfremdung gegen Kinderwille&GewSchG Be
Das betroffene Elternteil berichtet, dass zwei minderjährige Kinder seit 35 Monaten von der Familie isoliert sind und das andere Elternteil trotz Annäherungsverboten unkontrollierte Umgangskontakte erhielt. Beteiligte St…
Fall lesenSorgerechtsentzug, Lebensmittelpunktwechsel und Umgangseinschränkung nach fünfjährigem Familienrechtsverfahren
Das betroffene Elternteil berichtet von einem fünf Jahre andauernden Streit um Sorgerecht und Umgang für drei Kinder mit wiederholten Anträgen und fünf Gerichtsverhandlungen. Beteiligte Institutionen sind Familiengericht…
Fall lesenMisshandlung des Kindes, Jugendamt untätig, Elternteil klagt
Das betroffene Elternteil berichtet, dass das andere Elternteil im Juni 2025 das fünfjährige Kind ins Gesicht geschlagen habe und dass es das Jugendamt telefonisch und per Mail informiert habe; das Jugendamt habe jedoch …
Fall lesenVerlust von allem mit Kind
Das betroffene Elternteil wandte sich an das Jugendamt und wurde mit dem Kind in eine Klinik gebracht; dort sei ohne vorliegende Befunde oder diagnostische Klärung empfohlen worden, das Kind wegzunehmen. Beteiligte Insti…
Fall lesenGefühlt versuchter Mord
Das betroffene Elternteil berichtet, dass systematisch die Kinder entzogen und gegen das betroffene Elternteil aufgehetzt wurden; vor drei Jahren kamen die beiden großen Kinder in eine Wohngruppe und die beiden kleinen K…
Fall lesenInobhutnahme ohne Gefährdungsbeurteilung
Das betroffene Elternteil schildert, dass nach zwei anonymen Anzeigen einer Nachbarin und nach zwei Jahren Hilfeplan das Jugendamt den ständigen Einsatz von Inobhutnahmen für drei Kinder (11, 5 und 4 Jahre) androhte. Das…
Fall lesen20 Jahre alter EKE-Fall und 12 Jahre Verfahren
Das betroffene Elternteil berichtet von einem 20 Jahre alten Fall von Eltern-Kind-Entfremdung: Der angeordnete 14-tägige Umgang mit zwei Söhnen wurde wiederholt durch Verweigerung gestört; das Verfahren zog sich 12 Jahre…
Fall lesenUmgangsverweigerung, schwere emotionale Gewalt und gerichtlich geduldete Eltern-Kind-Entfremdung
Das betroffene Elternteil ist mit zwei Töchtern seit über zwei Jahren in einem hochstrittigen familiengerichtlichen Verfahren, weil das andere Elternteil nach anfänglicher Zustimmung zum Wechselmodell den Umgang und Über…
Fall lesenUmgang mit allen Mitteln versucht zu reduzieren
Das betroffene Elternteil berichtet, dass es seit der Trennung, als die beiden Kinder 1,5 Jahre alt waren, neun Jahre regelmäßigen Umgang hatte, inzwischen aber seit etwa zwei Jahren komplett vom Umgang ausgeschlossen is…
Fall lesen"Lassen wir den Kindern die Freiheit, beide Elternteile zu lieben" – Zwischenbilanz Teil 2
Psychologe Dr. Stefan Rücker und Juristin Dr. Susanne Perker diskutieren im zweiten Teil der Zwischenbilanz: Was muss sich in Deutschland endlich verändern, damit Kinder nicht länger zwischen Eltern-Kind-Entfremdung und …
Fall lesenZwischenbilanz nach 40 Folgen: Defizite im Familienrecht und die Rolle der Gerichte (Teil 1)
Juristin und Mediatorin Dr. Susanne Perker zieht in der 40. Episode Zwischenbilanz: Sie benennt Defizite im Familienrecht, die problematische Rolle der Gerichte und zeigt, wie Kinder zwischen die Fronten geraten – und wa…
Fall lesen"Der Bus ist voll": Papa-Mama-Auch-Verbände kämpfen um Förderung und Anerkennung
Ulf Hofes vom Verband Papa Mama Auch benennt familienpolitische Schieflagen: Der Begriff "Kindeswohl" ist in Deutschland weder gesetzlich definiert noch klar verankert. Wichtige Verbände erhalten keine Förderung – währen…
Fall lesenGleichberechtigung hört bei Trennung und Scheidung auf
Das betroffene Elternteil schildert Beratungen ab April 2023 (ProFamilia, Therapeut) und die Trennung im Januar 2024; ein Umgangsverfahren begann im Juli 2024, seitdem bestand faktisch kein Umgang. Der Gesamtablauf reich…
Fall lesenVertrauen in Justiz komplett zerstört
Das betroffene Elternteil berichtet, dass nach jahrelanger häuslicher Gewalt die Trennung erfolgte und seit sieben Jahren bei drei Kindern der Umgang massiv gestört ist; einem Kind wurde im Alter von 11 beziehungsweise 1…
Fall lesenElternteil hasst anderes Elternteil, liebt das Kind
Das betroffene Elternteil berichtet, dass das andere Elternteil seit der Trennung vor drei Jahren die gemeinsame 16‑jährige Tochter instrumentalisiert; das Kind lebt bei den Großeltern und hat nur noch E‑Mailkontakt. Übe…
Fall lesenOLG Saarbrücken 6 UF 163/25 - Umgangspflegschaft muss konkrete Regelungen enthalten
Das OLG Saarbrücken stellte klar: Die gerichtliche Übertragung einer Umgangspflegschaft ist rechtswidrig, wenn sie nur pauschal eine Aufgabe überträgt, ohne Art, Ort und Zeit des Umgangs konkret zu regeln. Eine vollstrec…
Fall lesenOLG Rostock 10 UF 102/24 - Verschwiegene Kapitalisierung führt zu Ausschluss des Versorgungsausgleichs
Das OLG Rostock bestätigte: Ein Ehemann, der seiner Frau die verdeckte Umwandlung einer betrieblichen Altersversorgung in eine Kapitalabfindung verschwiegen und dadurch eine informierte Einwilligung in den Ehevertrag ver…
Fall lesenOLG Hamm 12 UF 165/24 - Trennungsunterhalt: Konkreter Bedarf bei Familieneinkommen über 11.200 Euro
Das OLG Hamm konkretisierte die Berechnung von Trennungsunterhalt: Bis zu einem monatlichen Familieneinkommen von 11.200 Euro gilt die gesetzliche Verbrauchsvermutung, die eine Quotenberechnung erlaubt. Bei höheren Einko…
Fall lesenOLG Frankfurt 6 UF 276/25 - Kein Beschwerderecht bei vollständigem Obsiegen: Abänderungsantrag vorrangig
Das OLG Frankfurt stellte klar: Wer in erster Instanz vollständig obsiegt hat, kann keine Beschwerde einlegen, um in der nächsten Instanz mehr zu verlangen. Die formelle Beschwer fehlt, wenn der Beschluss dem Antrag voll…
Fall lesenKINDER ZURÜCKFÜHRUNG VOM GEWALTTÄTER
In dem vorliegenden Fall geht es um gravierende Vorwürfe gegen das betroffene Elternteil, das in zwei Ermittlungsverfahren wegen Misshandlungen und sexuellem Missbrauch beschuldigt wird. Diese Vorwürfe wurden jedoch aus …
Fall lesenOLG Braunschweig 1 UF 48/25 - Sorgerechtsabänderungsantrag erfordert grundsätzlich Verfahrensdurchführung
Das OLG Braunschweig stellte klar: Ein Antrag auf Abänderung einer Sorgeentscheidung nach §§ 1671, 1696 BGB entfaltet eine ermessensreduzierende Wirkung auf das Familiengericht. Die Zurückweisung eines Abänderungsantrags…
Fall lesenOLG Braunschweig 1 UF 152/23 - Kein Elternrecht auf gerichtliche Eingriffsbefugnis bei Kindeswohlgefährdung
Das OLG Braunschweig stellte klar: Ein Elternteil hat keinen eigenen Anspruch darauf, dass das Familiengericht gegen den anderen Elternteil Kinderschutzmaßnahmen nach § 1666 BGB ergreift. Das Absehen des Familiengerichts…
Fall lesenIch wusste nicht wie mir geschah – Drei Jahre ohne Kinder und die Suche nach Antworten
Ulrike (Name anonymisiert) hat ihre Kinder seit drei Jahren nicht mehr gesehen. Im Podcast spricht sie über den Schock des Kontaktabbruchs, die Ohnmacht gegenüber dem Justizsystem und warum der Austausch mit anderen Betr…
Fall lesenKooperation statt Konfrontation – Das Netzwerk Getrennterziehend
Guido R. Lieder, Vorstandsmitglied des Netzwerk Getrennterziehend, erklärt, wie das 2023 gegründete Netzwerk zum reichweitenstärksten Informationsmedium für getrennt erziehende Familien in Deutschland wurde. Sein Credo: …
Fall lesenTochter seit 4,5 Jahren nicht mehr gesehen / Entfremdung
In diesem Fall handelt es sich um eine institutionell unterstützte Kindesentfremdung, die sich über einen Zeitraum von 4,5 Jahren erstreckt. Das betroffene Elternteil hat seine Tochter, die mittlerweile 12 Jahre alt ist,…
Fall lesenElternteil möchte endlich Umgang mit den Kindern
In einem langwierigen Rechtsstreit um das Umgangsrecht mit seinen vier Kindern sieht sich das betroffene Elternteil seit neun Jahren mit einem System konfrontiert, das seiner Rolle als Elternteil kaum Beachtung schenkt. …
Fall lesenElternteil kämpft um das gemeinsame Kind
Nachdem das betroffene Elternteil seinen Sohn unzählige Male geschlagen und vernachlässigt vorfand, äußerte dieser den Wunsch, nicht mehr bei dem anderen Elternteil zu leben. Nachdem das betroffene Elternteil den Sohn be…
Fall lesenOLG Nürnberg 11 WF 402/25 - Keine Zwangsmediation bei häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention)
Das OLG Nürnberg entschied: Einem Elternteil, das häusliche Gewalt geltend macht, darf die Prozesskostenhilfe für ein Sorgerechtsverfahren nicht mit Verweis auf eine erteilte Sorgerechtsvollmacht verweigert werden. Art. …
Fall lesenBVerfG 1 BvR 1473/25 - Aufenthaltsbestimmungsrecht bei gezielter Beeinflussung des Kindes
Das BVerfG bestätigte die Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf den anderen Elternteil im Eilverfahren, nachdem ein Sachverständigengutachten eine gezielte Beeinflussung des Kindes gegen einen Elternteil festg…
Fall lesenBVerfG 1 BvR 1192/24 - Verfassungsbeschwerde gegen mehrjährigen Umgangsausschluss
Das BVerfG wies eine Verfassungsbeschwerde gegen einen mehrjährigen Umgangsausschluss (befristet bis 30.06.2025) als unzulässig zurück, stellte aber klar: Ein Umgangsausschluss 'für längere Zeit' im Sinne von § 1684 Abs.…
Fall lesenOLG Frankfurt 6 UF 239/24 - Kindesanhörung auch bei Neugeborenen zwingend erforderlich
Das OLG Frankfurt hob einen Sorgerechtsentzug auf, weil das Familiengericht weder das Neugeborene persönlich in Augenschein genommen noch die gesetzlichen Voraussetzungen geprüft hatte. Selbst bei Zustimmung beider Elter…
Fall lesenOLG Thüringen 1 UF 16/25 - Familiengericht darf Umgangsregelung nicht einfach ablehnen
Nach dem Wegzug des betreuenden Elternteils über 560 km Entfernung beantragte der umgangsberechtigte Elternteil eine Änderung der Umgangsregelung. Das Familiengericht lehnte den Antrag einfach ab, ohne eine konkrete Rege…
Fall lesenOLG Hamburg 12 UF 51/25 – Wechselmodell-Auflösung über Umgangsverfahren, nicht über Sorgerecht
Das Hanseatische OLG Hamburg hebt die erstinstanzliche Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf den Vater auf. Wenn Eltern die paritätische Betreuung anders verteilen wollen, ist keine Sorgerechtsentscheidung nac…
Fall lesenOLG Frankfurt 4 UF 181/24 – Namensänderung nach § 1617d BGB und Sorgerechtsvollmacht statt Alleinsorge
Das OLG Frankfurt hebt die erstinstanzliche Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge weitgehend auf. Es überträgt der Mutter lediglich die Entscheidung über die Namensänderung des Kindes nach § 1628 BGB – ausreichend…
Fall lesenOLG Frankfurt 6 UF 108/25 – Beschwer bei Kindergeldbezugsberechtigung im Wechselmodell
Auch wenn Eltern ein Kind im paritätischen Wechselmodell betreuen, liegt bei einer erstinstanzlichen Entscheidung zur Kindergeldbezugsberechtigung nach § 64 Abs. 2 S. 3 EStG i.V.m. § 231 Abs. 2 FamFG im Regelfall keine ü…
Fall lesenOLG Braunschweig 1 UF 30/25 - Abänderungsantrag Sorgerecht ohne Verfahrenshandlungen zurückweisbar
Das OLG Braunschweig entschied, dass ein Familiengericht einen offensichtlich aussichtslosen Sorgerechtsantrag ohne die üblichen Verfahrensschritte (Anhörung, Verfahrensbeistand, Jugendamt-Stellungnahme) zurückweisen dar…
Fall lesenKampf ums Umgangsrecht
In diesem Fall aus Deutschland, der sich über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren erstreckt, schildert das betroffene Elternteil die Erfahrungen im Umgangsrecht nach einer Trennung. Im April 2023 begann die Familienb…
Fall lesenBVerfG 1 BvR 810/25 - Verfassungsrechtliche Bedenken bei jahrelangem Nicht-Regeln des Umgangs
Das BVerfG nimmt eine Verfassungsbeschwerde zum Umgangsrecht zwar nicht an, äußert aber erhebliche Bedenken: Wenn Fachgerichte über vier Jahre lang trotz Begehrens keine Umgangsregelung treffen, komme dies einem langjähr…
Fall lesenAG Burgwedel / OLG Celle 10 WF 32/23 - Ordnungsgeld bei Umgangsvereitelung trotz Beschwerde
Das Amtsgericht Burgwedel setzte ein Ordnungsgeld von 120 Euro gegen ein Elternteil fest, das die gerichtlich angeordneten begleiteten Umgangstermine nicht wahrnahm. Das OLG Celle bestätigte: Erstinstanzliche Umgangsbesc…
Fall lesenOLG Celle 13 U 11/20 - Kritik an Sachverständigen ist zulässig und notwendig
Das OLG Celle bestätigte, dass öffentliche Kritik an familienpsychologischen Sachverständigen zulässig und im öffentlichen Interesse notwendig ist. Sachverständige müssen kritische Auseinandersetzung mit ihrer Arbeit dul…
Fall lesenOLG Braunschweig 1 WF 32/25 - Verfahrensbeistand muss Kind persönlich anhören
Das OLG Braunschweig stellte klar, dass der Verfahrensbeistand das Kind persönlich anhören muss, bevor er seinen Bericht abgibt, und eine telefonische Befragung nicht ausreicht.
Fall lesenOLG München 2 UF 118/24 - Eilverfahren bei Umgangsverweigerung
Das OLG München stellte klar, dass bei akuter Umgangsvereitelung ein Eilverfahren mittels einstweiliger Anordnung geboten ist, um das Umgangsrecht zeitnah zu sichern.
Fall lesenOLG Schleswig 10 WF 77/20 - Ordnungsmittel bei Umgangsverweigerung
Das OLG Schleswig verhängte ein Ordnungsgeld gegen das betreuende Elternteil, weil es den gerichtlich geregelten Umgang wiederholt verweigert hatte.
Fall lesenOLG Karlsruhe 5 WF 72/22 - Gutachtenkosten im Sorgerechtsverfahren
Das OLG Karlsruhe entschied, dass die Kosten für ein familienpsychologisches Gutachten im Sorgerechtsverfahren von der Staatskasse zu tragen sind und nicht den Eltern auferlegt werden dürfen.
Fall lesenOLG Frankfurt 1 WF 11/10 - Verfahrenskostenhilfe für Umgangsverfahren
Das OLG Frankfurt stellte klar, dass Verfahrenskostenhilfe auch für Umgangsverfahren gewährt werden muss und das Umgangsrecht nicht an finanziellen Hürden scheitern darf.
Fall lesenOLG Frankfurt 1 UF 143/23 - Kindesanhörung muss altersgerecht durchgeführt werden
Das OLG Frankfurt hob eine Sorgerechtsentscheidung auf, weil die Kindesanhörung nicht altersgerecht durchgeführt worden war und damit eine wesentliche Verfahrensvoraussetzung fehlte.
Fall lesenSürmeli ./. Deutschland (EGMR) - 16 Jahre Verfahrensdauer in Zivilverfahren
Der EGMR verurteilte Deutschland wegen eines Zivilverfahrens, das über 16 Jahre dauerte. Verletzung von Art. 6 Abs. 1 und Art. 13 EMRK. Grundsatzurteil zur überlangen Verfahrensdauer mit Relevanz für alle Gerichtsverfahr…
Fall lesenBeim Magic Moment können schon mal die Tränen fließen - Mediation statt Gericht
Dr. Susanne Perker, eine der erfahrensten Juristinnen und Mediatorinnen Deutschlands, befasst sich seit über drei Jahrzehnten mit dem Familienrecht. Ihr Rat: Immer zuerst in die Mediation!
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