Nutzerfall · Bayern

Umgang mit allen Mitteln versucht zu reduzieren

Das betroffene Elternteil berichtet, dass es seit der Trennung, als die beiden Kinder 1,5 Jahre alt waren, neun Jahre regelmäßigen Umgang hatte, inzwischen aber seit etwa zwei Jahren komplett vom Umgang ausgeschlossen ist. Vor Gericht scheiterten wiederholte Versuche des anderen Elternteils, die Umgangszeiten zu kürzen; nach einer inszenierten Anzeige folgte ein Gewaltschutzverfahren, das eingestellt wurde. Das betroffene Elternteil gibt an, dass es neun Jahre lang jeden Mittwoch, jeden Freitag, jedes zweite Wochenende und die halben Ferien Umgang hatte. Es wird geschildert, dass das andere Elternteil in den letzten neun Jahren viele kurze Affären und Beziehungen gehabt habe, keine davon habe langfristig gehalten. Nach einer letzten erfolglosen Gerichtsverhandlung habe das andere Elternteil das betroffene Elternteil an die Haustür gelockt, einen Angriff inszeniert und wegen Körperverletzung angezeigt; bis zur Verhandlung sei ihm der Kontakt zu den Kindern untersagt gewesen, das Verfahren sei später eingestellt worden. In den Wochen bis zur Verhandlung habe das andere Elternteil massiv auf die Kinder eingewirkt und behauptet, die Kinder wollten nicht mehr zum Umgang, obwohl es zugleich versucht habe, die Kinder zur Wahrnehmung des Umgangs zu überreden; das betroffene Elternteil berichtet, die Kinder reagierten allein getroffen herzlich, trauten sich aber oft nicht, vor dem anderen Elternteil "Hallo" zu sagen.

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