20 Jahre alter EKE-Fall und 12 Jahre Verfahren
Studie: Dieser Fall ist geschlechtsneutral geschrieben. Lies die Zusammenfassung, am Ende kannst du tippen, ob Mutter oder Vater betroffen ist. Zum Tipp
Das betroffene Elternteil berichtet von einem 20 Jahre alten Fall von Eltern-Kind-Entfremdung: Der angeordnete 14-tägige Umgang mit zwei Söhnen wurde wiederholt durch Verweigerung gestört; das Verfahren zog sich 12 Jahre. Beteiligte waren Jugendamt (als nicht hilfreich geschildert), familiengerichtliches Gutachten, Gerichte bis zum OLG, ein Familienhelfer und ein Verfahrensbeistand. Ein Gutachten führte zum teilweisen Entzug des Sorgerechts; dieses wurde später weitgehend zurückgegeben, Gesundheits- und Schulangelegenheiten blieben beim anderen Elternteil. Als Wendepunkt wurde gerichtlich die wöchentliche Englischförderung für den damals 15‑jährigen erlaubt und blieb bis zum Abitur bestehen.
Studie
Mutter oder Vater?
Wer ist hier deiner Einschätzung nach der betroffene Elternteil? Deine Antwort hilft, Stereotype in der Wahrnehmung von Familienverfahren sichtbar zu machen.
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