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Offene Fallakte auf einem Richtertisch im Gerichtssaal

Sorgerechtsentzug

Berlin

Anonym eingereicht
4. Juli 2026
Jugendamt
Verfahrensbeteiligte
Sorgerecht
Eltern-Kind-Entfremdung
Gutachten
Unterhalt
Gewalt & Gewaltschutz
Angst & Sorge

Sorgerechtsentzug

Studie: Dieser Fall ist geschlechtsneutral geschrieben. Lesen Sie die Zusammenfassung, am Ende können Sie tippen, ob Mutter oder Vater betroffen ist. Zum Tipp

Das betroffene Elternteil schreibt anonym, weil es sich in einem laufenden familienrechtlichen Verfahren befindet; das Ziel sei nicht, jemanden öffentlich zu verurteilen, sondern auf Missstände aufmerksam zu machen, die es in diesem Fall erlebe. Seit über zwei Jahren kämpfe das betroffene Elternteil darum, dass seine Anliegen ernst genommen und objektiv geprüft würden. Nach eigener Darstellung seien wiederholt wichtige Informationen nicht berücksichtigt, Nachfragen nicht beantwortet und Entscheidungen getroffen worden, deren Begründung für das betroffene Elternteil nicht nachvollziehbar sei. Stellungnahmen einer psychologischen Fachperson sowie weitere Hinweise seien aus Sicht des betroffenen Elternteils nicht angemessen gewürdigt worden. Demnach seien ihm Aussagen und Verhaltensweisen zugeschrieben worden, ohne dass für das betroffene Elternteil erkennbar gewesen sei, worauf diese zugrunde gelegt worden seien; zugleich fänden entlastende Umstände und seine Sichtweise kaum Beachtung, sodass sein Vertrauen in die Fairness des Verfahrens erheblich erschüttert sei. Das betroffene Elternteil betont, keine juristische Fachperson zu sein und deshalb nicht zu behaupten, dass tatsächlich Amtspflichtverletzungen vorlägen; es halte jedoch eine unabhängige Prüfung für nötig, weil aus seiner Sicht Anhaltspunkte für mutmaßliche Amtspflichtverletzungen bestehen könnten. Es gehe nicht darum, einzelne Mitarbeitende anzugreifen, sondern um Transparenz und Nachvollziehbarkeit sowie darum, dass staatliche Stellen ihrer Verantwortung gegenüber Kindern und Familien gerecht werden; wenn Fehler gemacht worden seien, sollten sie aufgeklärt werden, andernfalls nachvollziehbar dargelegt. Das betroffene Elternteil erzähle die Geschichte nicht nur für sich selbst, sondern wolle Betroffenen Mut machen, ihre Stimme zu erheben und sich für eine faire und rechtsstaatliche Prüfung einzusetzen, und betont, dass Familien nicht das Gefühl haben dürfen, mit ihren Fragen und Sorgen allein zu sein.

Studie

Mutter oder Vater?

Wer ist hier Ihrer Einschätzung nach der betroffene Elternteil? Ihre Antwort hilft, Stereotype in der Wahrnehmung von Familienverfahren sichtbar zu machen.

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Beteiligte Institutionen & Personen

Stadt
Berlin

Kosten des Rechtsstreits

5.200EUR gesamt
4.000 EUR
Gutachtenkosten
1.200 EUR
Gerichtskosten

Verfahrensdauer

Laufend
Status
Dezember 2023
Beginn
2 Jahre und 10 Monate
Bisherige Dauer

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