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Offene Fallakte auf einem Richtertisch im Gerichtssaal

Umgang verweigert wegen neuer Partnerschaft

Anonym eingereicht
2. Juli 2026
Umgangsrecht
Eltern-Kind-Entfremdung
Kindeswohl
Jugendamt
Unterhalt
Verfahrensbeteiligte
Kindeswille
Umgangsausschluss
Gutachten
Entfremdung
Kindeswohlgefährdung
Geld
Angst & Sorge

Umgang verweigert wegen neuer Partnerschaft

Studie: Dieser Fall ist geschlechtsneutral geschrieben. Lesen Sie die Zusammenfassung, am Ende können Sie tippen, ob Mutter oder Vater betroffen ist. Zum Tipp

Das betroffene Elternteil schildert, dass die anfangs glückliche Patchwork-Familie mit drei Kindern nach Umgangskontakten beim anderen Elternteil durch Anschuldigungen gegen das betroffene Elternteil destabilisiert wurde; Umgänge wurden wiederholt ausgesetzt und es kam zu einem knapp dreivierteljährigen Kontaktabbruch zu den beiden Kindern des Partners. Das betroffene Elternteil berichtet, die Kinder hätten nach Besuchen beim anderen Elternteil begonnen, angeblich Lügen über das betroffene Elternteil zu erzählen; diese Vorwürfe seien zu großen Dramen aufgebauscht worden und hätten Vorwürfe wie Geldmissbrauch, Alkoholismus und körperliche Gewalt umfasst. Trotz häufiger Bemühungen um Verständnis und gemeinsamen Aktivitäten wie Ausflügen, Basteln und Urlauben sei es zu vielen Streitigkeiten gekommen; das betroffene Elternteil habe Angst gehabt, das eigene Kind zu verlieren. Die Tochter des betroffenen Elternteils, die zuvor bereits Trennungsangst erlebt habe, habe durch den Konflikt erneut ihr Zuhause und den Kontakt zu den ehemaligen Stiefgeschwistern verloren. Ein Sohn des anderen Elternteils komme nur noch alle 14 Tage am Wochenende, die ältere Stieftochter sei dauerhaft ferngeblieben und habe später bei ihrer Hochzeit erklärt, das betroffene Elternteil habe „gewonnen“ und nenne den anderen Elternteil nur noch beim Vornamen. Jugendamt und Beratungsstellen hätten kaum geholfen; wegen fehlender finanzieller Mittel konnten keine Klagen oder Gutachten betrieben werden, für Gerichtskostenhilfe sei man zu wohlhabend gewesen, und das Gericht habe empfohlen, die Kinder müssten zur Ruhe kommen. Dem betroffenen Elternteil sei zudem gesagt worden, man solle auf der Straße die Straßenseite wechseln, wenn man die Kinder sehe; die Familie warte und hoffe auf eine Wiederaufnahme des Kontakts und leide zugleich in der Furcht, auch den verbleibenden Umgangspartner zu verlieren.

Studie

Mutter oder Vater?

Wer ist hier Ihrer Einschätzung nach der betroffene Elternteil? Ihre Antwort hilft, Stereotype in der Wahrnehmung von Familienverfahren sichtbar zu machen.

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Verfahrensdauer

Beendet
Status
April 2021
Beginn
5 Jahre und 6 Monate
Gesamtdauer

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