Umgang verweigert, institutionelle Gewalt, lösungsorientes Vorgehen ignoriert
Studie: Dieser Fall ist geschlechtsneutral geschrieben. Lies die Zusammenfassung, am Ende kannst du tippen, ob Mutter oder Vater betroffen ist. Zum Tipp
Das betroffene Elternteil berichtet, seit mehreren Jahren einen fortschreitenden Kontaktabbruch zu den Kindern zu erleben. Demnach habe es über einen langen Zeitraum wiederkehrende Situationen gegeben, in denen Umgang erschwert oder verhindert wurde und die Kinder in erhebliche Loyalitätskonflikte gerieten. Es liegen zahlreiche Chatverläufe, Dokumentationen und weitere Unterlagen vor, die aus Sicht des betroffenen Elternteils ein wiederkehrendes Muster erkennen lassen. Gleichzeitig räumt das betroffene Elternteil eigene Fehler ein und übernimmt dafür Verantwortung; rückblickend gebe es Hinweise, dass manche Reaktionen die Situation zusätzlich belastet haben. Das Anliegen sei nicht Schuldzuweisung, sondern die Wiederherstellung einer tragfähigen Beziehung zu den Kindern; das betroffene Elternteil wolle ihnen vermitteln, dass es sie bedingungslos liebe, ihre Entscheidungen respektiere und jederzeit für sie da sei. Zugleich wünsche sich das betroffene Elternteil, dass institutionelle Stellen stärker für Loyalitätskonflikte und mögliche Formen von Kontaktabbrüchen oder Entfremdungsdynamiken sensibilisiert werden, damit Kinder künftig besser geschützt werden.
Studie
Mutter oder Vater?
Wer ist hier deiner Einschätzung nach der betroffene Elternteil? Deine Antwort hilft, Stereotype in der Wahrnehmung von Familienverfahren sichtbar zu machen.
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