Nutzerfall

Elternteil nutzt Kinder-Entfremdung als Druckmittel

Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine komplexe familiäre Situation, die sich über mehrere Jahre erstreckt. Das betroffene Elternteil war über einen Zeitraum von 10 Jahren als Hausfrau und für die Kinderbetreuung zuständig, bevor sich die Dynamik in der Familie grundlegend änderte. Im Jahr 2020 endete die Ehe, was unter anderem auf die Beziehung des anderen Elternteils zu einer neuen Partnerin zurückzuführen war. In diesem Kontext begann das andere Elternteil, die Kinder als Mittel zur Manipulation zu nutzen, was sich in der Aussage äußerte, sie seien "nur Freunde".

Im Jahr 2022 kam es zur Trennung, und das andere Elternteil hatte bereits das Jugendamt sowie einen Gerichtsbeistand in seinen Einflussbereich gebracht. Das betroffene Elternteil erhielt daraufhin einen begleiteten Umgang, der jedoch nur einmal stattfand. Die begleitende Fachkraft erkannte die Manipulation, war jedoch aufgrund der Umstände machtlos. Auch die Lehrer der Kinder bemerkten die problematischen Verhaltensweisen des anderen Elternteils, was jedoch keine rechtlichen Konsequenzen nach sich zog.

Ein weiteres Kind besuchte ein Internat, wo die Erzieher ebenfalls auf die Problematik aufmerksam wurden. In jeder Schule gab das andere Elternteil an, das alleinige Sorgerecht zu besitzen und keinen Kontakt zum betroffenen Elternteil zuzulassen, was die Situation weiter verschärfte.

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