Elternteil bedroht, betroffenes Elternteil verliert Umgang
In diesem Fall kam es zu falschen Verdächtigungen des betroffenen Elternteils, die zu Bedrohungen und häuslicher Gewalt führten. Ein Strafantrag wegen häuslicher Gewalt und Bedrohung wurde gestellt, jedoch führte dies lediglich zu einer Verurteilung wegen illegalen Waffenbesitzes, während die Gewalt gegen das betroffene Elternteil und die Kinder nicht geahndet wurde. Die Kinder mussten falsche Aussagen gegen das betroffene Elternteil machen, und die Amtsermittlungspflicht wurde nicht wahrgenommen. Dies führte zu einem Umgangsausschluss, während die Kinder beim anderen Elternteil lebten.
Nach einer Hausdurchsuchung, die aufgrund der Bedrohung stattfand, wechselten die Kinder in den Haushalt des anderen Elternteils, was zu einem Kontaktabbruch führte. Der Vorwurf, die Kinder hätten vor dem betroffenen Elternteil "fliehen" müssen, wurde durch einen Anwalt erhoben, ohne dass die Vorwürfe überprüft wurden.
UmgangsrechtEltern-Kind-EntfremdungWechselmodellJugendamtGewalt & GewaltschutzVerfahrensbeteiligteKindeswilleUmgangsausschlussKindeswohl
Gericht: Amtsgericht Sonthofen, OLG München (Augsburg)