Eltern-Kind-Entfremdung (PAS/PAD)
Forschungsstand, Prävalenz und wissenschaftliche Einordnung zu PAS/PAD in Deutschland und international. Hinweis: Das Forschungsfeld ist wissenschaftlich umstritten. Diese Seite gibt nur Daten wieder, die einer verifizierbaren Quelle zugeordnet werden können.
„Mir ist vor allem wichtig, dass Kinder und Eltern, die vor der Trennung ein gutes Verhältnis hatten, auch danach den Kontakt nicht verlieren. Alles andere ist für mich zweitrangig."
- PAS in DSM-5 anerkannt
- Nein
- PAS in ICD-11 anerkannt
- Nein
- Risiko-Erhöhung Vaterverlust bei Elterntrennung mit Stiefelternteil
- 32% Prozent
- Risiko-Erhöhung Mutterverlust bei Elterntrennung mit Stiefelternteil
- 16% Prozent
Begriff und Einordnung
Klassifikation: WHO, DSM-5 und deutsche Gerichte
Prävalenz in Deutschland
| Situation | Vaterverlust | Mutterverlust |
|---|---|---|
| Tod eines Elternteils (Risiko-Erhöhung vs. intakter Familie) | 38% | 22% |
| Elterntrennung mit Stiefelternteil | 32% | 16% |
| Elterntrennung ohne neuen Partner | 24% | 11% |
| Intakte Familie (Basisrate) | 12% | 6% |
Internationale Forschungslage
Prävalenz im Vergleich – Deutschland und International
Entfremdende Verhaltensweisen (PAB): 11 Kategorien
Auswirkungskaskade: Langzeitfolgen bei Betroffenen
Forschungstrend: Wachsende wissenschaftliche Aufmerksamkeit
Systemischer Kontext: Familienrecht als Einflussfaktor
Quellen
- WHO ICD-11 FAQ: Parental Alienation – World Health Organization (WHO) (2022)
- Parental alienation – a valid experience? (PMC 2024) – PubMed Central / National Institutes of Health (2024)